2. und 3. Teil des Neuimkerkurses 2017

Diese beiden Kurse fanden jeweils am Samstag dem 6. Mai und dem 20. Mai 2017 statt. Veranstalter waren wieder die Sächsische Imkerschule und der Imkerverein Dresden.

Themen am 6. Mai:
⇒Angepasster Brutraum im Dadant
   -Maße der verschiedenen Rähmchen und Zargen
-erste Arbeiten in der Beute nach der „Winterpause“
-richtiger Zeitpunkt zum aufsetzen des Honigraumes
-Vorbereitung des Volkes und der Beute auf den kommenden Winter

Themen am 20.Mai:
⇒Imkern in der Warrèbeute
   -Aufbau, Maße und Besonderheiten dieser Beute
-Unterschiede zum Dadant Imkern
-Honigernte in der Warrèbeute
-Einwinterung des Volkes

Impressionen:
(leider nur vom 6. Mai, da ich am 20. Mai meine Kamera nicht dabei hatte)
(Quelle: Imkerkurs; Wikipedia)

Beuten in der Benediktinerabtei Buckfast in der Bruder Adam (bürgerlicher Name: Karl Kehrle) als Mönch tätig war.

 

Bruder Adam (geb. 03.08.1898; gest. 01.09.1996) – war ein benediktinischer Mönch, der durch die Zucht seiner Buckfastbiene sehr bekannt wurde.

 

 

 

 

 

 

Bienen an einer Bienenflucht, welche die Honigernte sehr erleichtert.

 

 

Waben eines Bienenschwarms in einem Baum.
Zwei Dadant Beuten. Das Brett, welches vom Einflugloch bis zum Erdboden geht ist für die Bienen sehr vorteilhaft. Denn sollten sie durch irgendwelche äußeren Umstände es nicht mehr bis zum Einflugsloch schaffen und müssen auf dem Boden landen, so können sie am Brett hoch krabbeln.

 

Eine Melizitose Wabe. Melizitose ist ein Trisaccharid (Dreifachzucker) aus zwei Molekülen Glucose und einem Molekül Fructose. Waldhonig aus der Imkerei, den die Bienen aus Honigtau gewinnen, enthält zuweilen viel Melezitose. Dieser Honig, sogenannter Melezitose- oder Zementhonig, kristallisiert schon im Honigraum des Bienenvolks vom Boden der Wabenzelle her aus. Er kann nicht oder nur schwer ausgeschleudert werden, und sobald der Melezitose-Gehalt im Honig eines überwinternden Volkes 10 % überschreitet, kann ein starker Populationsverlust eintreten.

 

 

 

 

 

Ein Bienchen mit Pollenhöschen. 😉

 

 

Erster Tag des Neuimkerkurses, vom 01.04.2017

Dieser Neuimkerkurs den ich jetzt begonnen habe wird von der Sächsischen Imkerschule veranstaltet und erhält dabei Unterstützung vom Imkerverein Dresden.

An diesem ersten Tag haben wir uns mit den allgemeinen Grundlagen befasst.
Wie zum Beispiel:

  • Die gängigen Rassen: Nordbiene oder dunkle Biene (Apis mellifera mellifera),
    Italienerin (Apis mellifera ligustica), Buckfast (Apis mellifera), Carnica (Apis mellifera carnica).
  • Mermale und Aufgaben von Königin (der/die Weisel), Drohnen und Arbeiterinnen.
  • Klärung der wichtigsten Begriffe aus den Bereichen Krankheiten, Imkerei und gesetzliche Vorschriften.
  • Nennung verschiedener Beuten Arten -> Bienenkiste, Bienenbox, Warreé Beute,  Golzbeute, Bienenkorb, Bienenpyramide, Bienenkugel.
  • Außerdem noch die Unterschiede der gängigsten Magazinbeuten und (Rähmchen-) Maße wie Dadant, Langstroth, Deutsch Normalmaß, Zander etc.

Im Anschluß an die Theorie sind wir noch zu den Beuten einer Imkerin aus dem Imkerverein Dresden aufgebrochen.
Hier einige Impressionen:

Dies sind zwei selbstgebaute Beuten, freihängend. Die Imkerin meinte, das es die Bienen nicht stört, wenn die Beuten minimal im Wind schwingen.
Eine einzelne selbstgebaute Beute.
Eine geöffnete Beute. An der Vorderseite ist das Einflugsloch zu sehen und die quer dazu angeordneten Rähmchen mit den Waben. Im Hintergrund ist der Smoker zu sehen, den man im Fall einer aufkommenden Unruhe, griffbereit haben sollte.
Dies ist eine Brutwabe mit Drohnenbrut. Man erkennt es an den erhöhten Zellen.
Eine in der Nähe stehende Bienentränke erspart dem Bienenvolk viele Flugkilometer um Wasser herbei zu schaffen.