„Personalisierung“ der Zargen

Da auch ich mich ab und an etwas künstlerisch betätigen möchte, habe ich mir überlegt die Zargen meiner Beuten zu „personalisieren“.
Dazu habe ich mein Bienenlogo in der richtigen größe ausgdruckt, auf ein Stück Blech abgepaust, nachgezeichnet und mit einem Dremel die Linien ausgefräst.
Anschließend habe ich mit dieser Blechschablone die Bleistiftlinien auf die Zargen übertragen und mit einem Brandmalkolben eingebrannt.

 

Mein Beutenbock für die Behausungen zweier Völker

Ungefähr zeitgleich zu der Bestellung der Grundausstattung tüffelte und baute ich an einem stabilen Beutenbock, welcher mit genügend Abstand zum Boden für eine optimale Belüftung der Beute sorgen soll.

Die Gewindestangen sind zusammen mit großen, runden Metallscheiben bis ca. 30 cm im Boden eingraben.
Allerdings wird es diese Methode bei keinem weiteren meiner Beutenböcke geben, da man im Dresdener Erdreich sehr oft auf große Trümmerstücke aus dem letzten Krieg trifft und es eine große Plackerei ist, jene Trümmer auszugraben.
Daher auch die weiter herausragende Gewindestange…mein Imkerpate und ich haben diese einfach nicht weiter in den Boden bekommen.
Der fertige, mit Leinölfirnis lasierte, Beutenbock.
Der seitenverkehrte Probeaufbau des Beutenbocks in der Werkstatt, mit noch unlasiertem Holz.

Meine Grundausstattung für die Imkerei

Wichtig sind auch Rähmchen in welche die Bienen ihre Waben bauen können.
Es gibt Bienenhaltungsarten, wie die Arbeitsweise nach Abbé Warré, in der nur Wabenleisten verwendet werden. Allerdings besteht dann eine 50%ige Chance das die Bienen kreuz und quer bauen, was einen erheblichen Mehraufwand bei der Kontrolle und Honigernte bedeutet.
Diese Rähmchen auf dem Foto sind für die Flachzarge der Deutschnormalmaßbeute, welche ich als Honigräume verwende.

Noch im Winter, im Februar, ging bei mir die Planung für meine Imkerei in die heiße Phase. Anfang März wurden dann die ersten Teile der Beuten und wichtiges Zubehör geliefert.

Auch der Smoker ist ein wichtiges Arbeitsgerät, das einem bei der Kontrolle des Volkes oder anderen Arbeiten nicht die Bienen zu sehr umsummen sondern ruhig auf den Waben sitzen bleiben und ihren Honigmagen füllen, denn der Rauch soll einen Waldbrand simullieren.
Als Ersatz und für den späteren Einsatz habe ich mir auch gleich noch Mäusegitter für den Winter, Ersatz Fluglochkeile und eine säurefeste Sprühflasche für die Varroabehandlung zugelegt.
In der Mitte des Bildes seht ihr das wichtigste Werkzeug eines Imker…den Stockmeißel. Außerdem noch einen Bienenbesen zum vorsichtigen abkehren, damit man zum Beispiel keine Bienen quetscht und für spätere Reinigungsarbeiten einen kratzer für das Königinnengitter.
Den Bottichlack benötigt man zum ausgißen der Futterzargen und die Leinölfirnis für den äußeren Anstrich der Beutenteile.
Das aller wichtigste: Je Beute zwei Brutraumzargen plus eine zusätzliche Ganzzarge, zwei Flachzargen als Honigräume, ein Zwischenboden für Ableger der aber auch als Honigentnahmeschied dient, dank Bienenflucht.
Außerdem noch Futterzargen, gedämmter Holzdeckel, Blechdeckel als zusätzlicher Witterungsschutz und Flugbrett.

Kreativmarkt im Kohlrabizirkus Leipzig!!!

Am Samstag dem 4.11.2017 und Sonntag dem 5.11.2017 werde ich zusammen mit meiner Lieferantin und Freundin von der Firma „natur-reich-inform“ die leckeren KolaKao Produkte und verschiedene, schmackhafte Tee Mischungen auf dem Kreativmarkt im Kohlrabizirkus Leipzig anbieten. Auch Gratis Kostproben wird es geben.
Zusätzlich werden auch die Gewürzmischungen von Surabhi, welche ich über „Zuckerschnute – Süßwaren“ verkaufe, zu erwerben sein.
Wir freuen uns sehr auf euer Kommen.

Auf ein fröhliches Wiedersehen in Leipzig! 🙂

 

3. Markt der schönen Dinge im Schloßgarten von Schloß Weesenstein vom 30.09.-01.10.2017 !!!

Zu diesem Kunsthandwerkermarkt auf Schloß Weesenstein begleite ich meine Lieferanten und Freunde von der Firma „natur-reich-inform“, welche die leckeren KolaKao Produkte und Teesorten herstellt.
An dessen Stand werde ich aber auch die hochwertigen Gewürzmischungen von der Firma „Surabhi“ aus Dresden feil bieten.

Auf ein fröhliches Wiedersehen in Weesenstein. 🙂

Herzliche Einladung zur 3. Görlitzer Naschallee 2017!!!

Ja, auch am 01.07.2017 wird Zuckerschnute Süßwaren wieder auf der Naschallee Görlitz vertreten sein.
Wir haben unser Sortiment um ein paar Produkte der Firma
„natur-reich-inform“ erweitert. Wenn Ihr wissen wollt, um welche Produkte es sich handelt, schaut einfach mal im Shop vorbei. 😉
Auch werden wir dieses mal von „Julia’s Kreativ Studio“ begleitet, die sehr hübsche, ausgefallene und selbstgenähte Kleidung mit im Gepäck hat.

Auf ein fröhliches Wiedersehen in Görlitz! 🙂

4. Teil des Neuimkerkurses 2017

In diesem Kurs, welcher am 10.06.2017 statt fand und wieder von der Sächsischen Imkerschule und dem Imkerverein Dresden veranstaltet wurde, ging es hauptsächlich um die praktische Umsetzung der Honiggewinnung im Schleuderraum. Zuvor wurden noch anfallenden Fragen der Teilnehmer zu allen Bereichen der Imkerei beantwortet.

 

 

    Verschiedene Siebe zum mehrfachen filtern des Honigs, damit keine Wachsreste oder Bienenteile mehr enthalten sind. In der Schale befinden sich zwei unterschiedliche Entdeckelungsgabeln.

 

 

                                   Ein feinmaschiges Spitzsieb.

 

Eine elektrische Honigschleuder von innen im Ruhezustand.
Einen elektrische Honigschleuder von außen.
Auf dieses Gestell werden die Rähmchen mit den Waben gelegt, um sie besser entdeckeln zu können. der kleine Drahtbügel dient dazu, dass man das Wachs von den Entdeckelungsgabeln abstreichen kann.
Haltevorrichtung für entdeckelte Waben, bevor diese in die Honigschleuder eingesetzt werden.
Endeckelte Waben im Rähmchen in der Honigschleuder.
Eine Wabe wird entdeckelt.
Entdeckelungswachsreste mit Honig vermischt. Dieses Wachs kann wieder eingeschmolzen und neue Anfangsstreifen für die Rähmchen daraus gepresst werden.
Honigschleuder in Betrieb.
hier fließt das „flüssige Gold“ ungefiltert aus der Schleuder und muss durch zwei unterschiedlich großmaschige Siebe hindurch. Eine weitere Filterung mit einem dritten und vierten sieb kann eventuell notwendig sein.
Eine handelsübliche Honigabfüllanlage mit eichbarer Waage.

Eine Honigabfüllanlage „Marke Eigenbau“.